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Systemische Tiergenomik auf der EvoGenMunich2026

20.03.2026

Wir haben am 19. und 20. März 2026 an der Evolution Genetics Munich Conference 2026 teilgenommen. In diesem Jahr hat unsere Gruppe mit 2 Vorträgen und 1 Poster beigetragen.

Dr. Lachie Scarsbrook präsentierte seine Arbeit zur Genomik von Hunden

Dr. Lachie Scarsbrook präsentierte seine Arbeit zur Genomik von Hunden

© Pedro Morell Miranda

Autor: Pedro Morell Miranda

Das diesjährige lokale Treffen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern im Bereich der Evolutionären Genomik in München fand am 19. und 20. März statt und hob das hohe Niveau der Forschung an bayerischen Institutionen auf diesem Gebiet hervor. Sowohl die eingeladenen Plenarsprecher (Prof. Molly Schumer, Prof. Matthew Hahn und Prof. Jörg Overmann) als auch die lokalen Wissenschaftler, die ihre großartige Forschung präsentierten, zeigten, wie aktiv die Community ist und wie vielfältig und vernetzt unsere Forschung ist. Es war außerdem eine hervorragende Gelegenheit zum Networking in einer entspannten und offenen Atmosphäre, umgeben von der wunderschönen Kulisse des Nymphenburger Schlosses und seiner Gärten.

Der Lehrstuhl für Animal Systems Genomics trug mit einigen unserer neuesten Ergebnisse zu Haustieren bei:

  • Dr. Lachie Scarsbrook präsentierte einen Überblick über seine Arbeit zur Genomik von Hunden (von der ein Teil wenige Tage später in Nature veröffentlicht wurde).
  • Dr. Ishmael Ng'ang'a stellte das Projekt vor, an dem er und Dr. James Ward arbeiten. Der Fokus liegt hierbei auf der Genomik afrikanischer Rinder und der Frage, wie sich moderne afrikanische Rinderrassen an derart raue Umgebungen angepasst haben.
  • Mahaut Goor präsentierte ein Poster mit ersten Ergebnissen ihrer Doktorarbeit über die Evolution phänotypischer Anpassungen bei Haushunden.

Wie schon bei den vergangenen Ausgaben dieser Konferenz möchten wir den Organisatoren und der Carl Friedrich von Siemens Stiftung dafür danken, eine so gelungene Veranstaltung auf die Beine gestellt zu haben.